Silberfische

Das Silberfischchen (Lepisma saccharina) ist eine uralte Spezies, welche schon seit mindestens 300 Mio. Jahren existiert.

Daher auch ihr etwas urtümliches Aussehen mit den Panzerschuppen.

Im Gegensatz zu den anderen Insekten, besitzt es keine Flügel.

Silberfischchen werden bis etwa 12mm lang und haben lange antennenartige Fühler.

Ein Silberfisch kann bis zu 8 Jahren (!) alt werden.

Insgesamt gibt es weltweit 425 verschiedenen Fischchen Arten.

 

 

Das Silberfischen gilt als Materialschädling und Hygieneschädling.

Es verursacht an Tapeten, Papier oder Pappe Loch-Fraß ,und richtet so in Bibliotheken immense Schäden an.

Zudem zählt es zu den Vorratsschädlingen in Lebensmittel verarbeitenden Betrieben.

 

 

Wissenswertes:

  • sind nachtaktive Tiere
  • kommen in beheizten Gebäuden vor (Privathaushalten, lebensmittelverarbeitenden Betrieben, Gewächshäuser oder Bibliotheken)
  • ein starker Befall kann auf ein eventuelles Schimmel-oder Feuchtigkeitsproblem des Gebäudes hinweisen
  • kommen vermehrt in Neubauten vor, da hier die noch erhöhte Luftfeuchtigkeit einen optimalen Lebensraum darstellt
  • sind auf ein feuchtwarmes Klima angewiesen und deshalb vorwiegend im Haushalt in Bad, Küche, Waschküche und Keller anzutreffen
  • optimal für ihre Entwicklung sind zudem Temperaturen von 25 bis 30 °C
  • zu finden hinter losen Tapeten, in dunklen Spalten und Fugen oder hinter Sockelleisten
  • Nahrung: Cellulose haltige Materialien wie Papier oder Pappe, stärke- und zuckerhaltige Lebensmittel wie Grieß, Mehl oder Zucker sowie Haare und Hautschuppen
  • Nahrungsmangel kann das Silberfischchen erstaunlich lange tolerieren

 

 

Lösungen:

Um das Ausmaß oder auch den Ort des Befalls zu ermitteln kommen oft Monitorfallen zum Einsatz.

Hat man die Befalls Stärke und stark belaufenden Bereiche ermittelt, können zum einen Fraß Köder in den Schlupfwinkeln ausgebracht werden, oder auch bei stärkeren Befall eine Insektizide Sprühbehandlung in Erwägung gezogen werden.

 

Um weiteren Befall vorzubeugen, sollten Sie  Teppichböden im Badezimmer vermeiden und  Ritzen und Fugen verschließen.

Zudem können  Sie die Luftfeuchtigkeit in den Räumen durch regelmäßiges Stoßlüften und heizen senken.

 

 


Anrufen

E-Mail

Anfahrt