Motten

Es gibt verschiedenste Arten von Motten.

Grob einteilen kann man diese in Kleidermotten und Lebensmittelmotten (Dörrobstmotten,  Mehlmotten oder Kornmotte)

 

Kleidermotte (Tineola bisselliella):

Kleidermotten sind weltweit verbreitete Textilschädlinge.

Sie kommen überall dort vor wo Materialien aus Federn oder Wolle, Fell oder Pelze zu finden sind.

Kleidermotten legen Ihre Eier in Wollstoffe, Polstermöbel, Teppiche, Pelze und Vorhänge, jedoch ungern in Synthetische Stoffe und Materialien.

Besonders oft findet man sie in Kleiderschränken, aber auch Teppiche werden regelmäßig befallen und schlimmsten falls völlig zerstört.

Kleidermotten sind sehr kleine, unscheinbare Motten. Sie erreichen eine  Körperlänge von 4 bis 9 mm.

Die Vorderflügel haben eine silbrig-strohgelbe Färbung .

In Wohnungen legt das Weibchen der Kleidermotte 50 bis 250 Eier in und auf Textilen ab.

Dunkele Ecken wie Teppiche unter Möbeln oder der Kleiderschrank sind ein bevorzugter Platz zur Eiablage.

Nach etwa zwei Wochen schlüpfen dann die Larven.

Die Larven dieser Motten bauen sich schützende, kleine Röhren aus Textilfasern, die sie immer nur kurz zur Nahrungsaufnahme verlassen.

Bei guten Bedingungen, können bis zu vier Generationen im Jahr entstehen.

Damit kann eine sehr große Anzahl an Kleidermotten und Larven im Haus vorkommen und zu einer starken Belästigung führen.

 

Vorbeugung:

  • Kleidung nur gereinigt, gewaschen und gut gelüftet im Schrank aufbewahren
  • Kleidungsstücke bei längerer Lagerung evtl.. in Papier- oder Plastiktüten einpacken
  • ätherisches Öl von Zedernholz, oder der Duft von Lavendel hilft die Kleidermotten zu vertreiben

 

 

Lebensmittelmotte:

Lebensmittelmotten sind Vorratsschädlinge und stammen aus der Familie der Zünsler (Pyralidae)

Hierbei unterteilt man in  Dörrobstmotten,  Mehlmotten oder Mehlzünsler.

Die Dörrobstmotte (Plodia interpunctella) ist die in Mitteleuropa am häufigsten vertretene Gruppe .

Dörrobstmotten gute Flieger und erreichen problemlos fast jeden Haushalt.

Als Nahrungsquellen dient ihr Lebensmittel wie Mehl, Mais, Reis, Teigwaren, Trockenobst, Gewürze und Müsli, sogar Plastikverpackungen oder dünne Kartonagen können von Lebensmittelmotten geöffnet werden.

Die Motten legen bis zu 300 Eier vornehmlich in Nahrungsmitteln ab und können somit auch Überträger von Krankheiten auf den Menschen sein.

Aus den Eiern schlüpfen die Maden. Sie haben braune Köpfe und ernähren sich von den Lebensmitteln.

Die Maden suchen sich nach einiger Zeit eine ruhige Ecke um sich zu Verpuppen.

 

 

Vorbeugung:

  • Vorräte wie Mehl oder Frühstückscerealien sollten nicht offen herum stehen
  • Vorratsschränke sollten regelmäßig ausgesaugt und ausgewischt werden
  • Lebensmittel sollten in verschließbaren Gefäßen ,kühl und trocken ,aufbewahrt werden

 

 

 

Anders als die Lebensmittelmotte ist die Kleidermotte ein Nachtfalter.

Somit können auch beide Mottenarten nicht auf die gleiche Weise bekämpft werden.

Hier sind unterschiedliche Bekämpfungsmethoden für beide Arten notwendig.

Neben der chemischen Bekämpfung gibt es unterschiedlichen Pheromon Fallen ,welche je nach Art eingesetzt werden müssen.

 

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